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DAHOAM-Gründerin Heroda vor Ort in Adigrat: "Wir hatten große Angst!"

  • martina8327
  • vor 15 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die letzten Wochen waren für unser DAHOAM-Team Tage des Bangens und Hoffens. Tagelang haben wir nichts von unserer DAHOAM-Gründerin Heroda gehört, die kurz vor Weihnachten mit ihrer Familie nach Adrigrat gereist war, um weitere Aufbauhilfe für unser DAHOAM zu leisten.


Die politische Lage in Tigray ist kurzzeitig wieder eskaliert...


Kriegsähnliche Zustände – geprägt von schweren Unruhen und knappen Ressourcen – sind ausgebrochen. Der öffentliche Nahverkehr und die Flugverbindungen kamen kurzzeitig zum Stillstand, der Zugang zu Hilfsleistungen ist stark eingeschränkt, und für die Bevölkerung – insbesondere in ländlichen Regionen – herrscht hohes Schutzrisiko.


Und immer noch kein Lebenszeichen von Heroda...



Vom Krieg zerstörtes Haus in Äthiopien, Region Tigray
Zerfallene Mauern und zerstörte Häuser in der Region Tigray – der Krieg ist allgegenwärtig. 


Dann endlich – die lang ersehnte Nachricht...


Es geht ihr und den DAHOAM-Kindern den Umständen entsprechend gut!

Doch die Situation bleibt trotz der leichten Entspannung der politischen Lage weiterhin extrem herausfordernd und belastend. Heroda arbeitet mit dem gesamten DAHOAM-Team intensiv daran, den Kindern Sicherheit, Bildung und Alltagshilfe zu ermöglichen in einer Zeit der Angst und Unsicherheit.



Frau mit drei äthiopischen Kindern mit Luftballons vor dem Kinderheim  DAHOAM
Heroda mit drei DAHOMA-Mädchen: Trotz der angespannten Lage setzt sich das DAHOAM-Team mit ganzem Herzen für die Kinder ein, um ihnen Normalität und kleine Momente der Freude zu geben.

Das Leben muss weitergehen...


Die Ängste der Kinder drehen sich um Verlust, Krankheit und Ungewissheit über die Zukunft.

Trotz der schwierigen Lage zeigen unsere Betreuerinnen und Betreuer sowie unsere Freiwilligen täglich höchstes Engagement: Unterricht, psychosoziale Unterstützung, Verpflegung und Hygienemaßnahmen werden fortgesetzt, um den Kindern die Stabilität zu geben, die sie weiterhin so dringend benötigen – ganz zu schweigen von Spielen und sinnvollen Ablenkungen, damit die Kinder auch in diesen unsicheren Zeiten kleine Momente der Freude und Normalität erleben.


Die 4-jährige Delina mit ihrem Äffchen: Besonders die Kinder benötigen Schutz und eine Perspektive
Die 4-jährige Delina mit ihrem Äffchen: Besonders die Kinder benötigen Schutz und eine Perspektive

Deine Hilfe macht konkrete Veränderungen möglich!


Mit deiner Unterstützung ist es uns möglich Unterkünfte, Mahlzeiten, Schulmaterial und medizinische Versorgung zu sichern. DANKE!



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